inorsys Orthopädiesysteme Sportrollstuhl Sitzorthese Sitzschalen Maschinenbau Sonderbau Sitzschalenbauteile Klebstoffe Schuhorthopädie Renia Beil
inorsys Orthopädiesysteme Sportrollstuhl Sitzorthese Sitzschalen Maschinenbau Sonderbau Sitzschalenbauteile Klebstoffe Schuhorthopädie Renia Beil

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inorsys präsentiert sich mit neuer Homepage

inorsys mit neuer Homepage online

 

Die neue Homepage der inorsys GmbH ist online! Die Internetpräsenz zeigt nun das gesamte Produktportfolio. Die neuesten Produktentwicklungen werden in der Kategorie Produktneuheiten vorgestellt. Übersichtlich gegliedert finden sich nun die Produkte mit anschaulichen Bildern illustriert. Im Newsbereich werden künftig Neuigkeiten und Entwicklungen kommuniziert.

inorsys ist Fachhändler für Renia-Produkte

Fachhändler für Renia-Produkte

 

Unser Sortiment wächst stetig weiter. Ab sofort erweitern die Klebstoffe aus dem Hause Renia das inorsys-Sortiment.

Beil-Produkte. Jetzt bei inorsys.

Neue starke Marke im inorsys-Sortiment

 

Wir haben unser Sortiment für Sie erweitert. Ab sofort ergänzen Produkte der Firma Beil Orthopädiekunststoffe das inorsys-Sortiment.

 

WBRS Newsletter /

WBRS-Newsletter:
Interview mit inorsys

 

HANDICAP MACHT SCHULE ist ein gemeinsames Projekt der SportRegion Stuttgart und dem WBRS. Für die Umsetzung konnten dann auch noch drei weitere Partner gewonnen werden. Neben Hahn Automobile und der paramobil GmbH ist auch die inorsys GmbH aus Nürtingen Projekt-Partner.

Im folgenden Interview erläutert Knut Erpenbach, Geschäftsführer von inorsys das Engagement und die Philosophie, welche dahinter

steckt.

 

Andreas Escher:

Herr Erpenbach, was sind Ihre Beweggründe sich beim unserem Projekt HMS zu engagieren und wie beschreiben Sie Ihr Firmenprofil?

 

Knut Erpenbach:

Intelligente Orthopädie- und Reha-Systeme für den erfolgreichen Sanitätsfachbetrieb - dafür steht die inorsys GmbH in Nürtingen bei Stuttgart. Als innovativer Partner liefert die inorsys einerseits Komponenten und Lösungen rund um den Sonderbau und andererseits Sportrollstühle – speziell für Einsteiger. Dabei wird das inorsys Produktspektrum stetig in enger Kooperation mit führenden Spezialisten und Anwendern weiterentwickelt. Ziel ist, den Kunden die bestmögliche Kombination aus Preis & Leistung zu bieten und gleichzeitig, wann immer es marktseitig möglich ist, Produkte Made in Germany zu realisieren. Sport bedeutet mehr gesellschaftliche Teilhabe und mehr Lebensfreude – für Groß und Klein. Daher unterstützt die inorsys den inklusiven Ansatz Team-Rollstuhlsport an Schulen und in den Vereinen zu fördern.

 

Andreas Escher:

Wie genau sieht das Engagement, Ihre Unterstützung bei HMS aus?

 

Knut Erpenbach:

Die inorsys GmbH stellt für das Projekt Handicap macht Schule die

Sportrollstühle kostenlos zur Verfügung.

 

Andreas Escher:

Und wie ist Ihr aktueller Eindruck vom Projekt?

 

Knut Erpenbach:

Die Resonanz der beteiligten Kinder zeigt, Sport überwindet Hemmschwellen und ist die schönste Nebensache der Welt. Ein Blick in die Gesichter der jungen Rollstuhlsportler wird mit glänzenden Augen und purer Freude am gemeinsamen Spiel belohnt. Die professionelle Umsetzung des Projektes - angefangen beim Engagement aller Beteiligten bis hin zur vorbildlichen Öffentlichkeitsarbeit - gibt Anlass zur Hoffnung auf eine nachhaltige Verankerung des inklusiven Team-Rollstuhlsports in Schulen und Vereinen.

 

Andreas Escher:

Sie haben das Stichwort Nachhaltigkeit genannt. Welche nachhaltigen Effekte kann ein solches Projekt haben?

 

Knut Erpenbach:

Alle bisherigen Rollstuhlbasketball-Projekte sind über den Eventcharakter nicht hinaus gekommen. Hauptgrund sind fehlende finanzielle Mittel für die Sportausrüstung. In Deutschland ist das Sportrollstuhlangebot geprägt von Hightech-Sportgeräten für den Spitzensportler. Ein Sportrollstuhl der etablierten Anbieter kostet daher durchschnittlich 5.000 Euro. Die Ausrüstung für eine Jugendmannschaft mit 5 Spielern somit ca. 25.000 Euro. Für ein wettkampforientiertes Training, bei dem 2 Mannschaften gegeneinander spielen, bedarf es der doppelten Anzahl an Sportrollstühlen. Dies kann sich keine Schule oder Verein leisten. Damit nun Nachhaltigkeit entsteht, braucht es auf der einen Seite Sportgeräte für Einsteiger, die in das Budget einer Schule oder eines Vereines passen. Oder mit der Unterstützung von lokalen Sponsoren gestemmt werden können. Diese Lücke hat die inorsys mit ihrer Einsteigerlinie geschlossen – das Mannschaftspaket mit 5 Sportrollstühlen ist schon für 7.450 Euro zu haben.

Auf der anderen Seite gilt es Schulen und Vereine zu gewinnen, die Team-Rollstuhlsport regelmäßig anbieten und als Anlaufstelle für interessierte Jugendliche fungieren.

 

Andreas Escher:

Welche Leistungen kann Ihr Unternehmen unseren WBRS Verbandsmitgliedern bieten?

 

Knut Erpenbach:

Die inorsys GmbH bietet Vereinen die Möglichkeit Einsteiger Sportrollstühle direkt beim Hersteller einzukaufen. Im 2. Halbjahr 2014 wird der Bereich Sportrollstühle für Leistungssportler dazu kommen. Auch hier wird das Ziel sein, attraktive Konditionen für den ambitionierten Sportler zu bieten. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Rehability aus Heidelberg ist ein Sponsoring-Konzept auf WIN-WIN-Basis für Vereine mit Rollstuhlsport entstanden. Interessierte Vereine können sich gerne an die inorsys wenden, um das Konzept kennenzulernen.

 

Werner Rieger, Rollstuhlbasketball-Trainer bei HANDICAP MACHT SCHULE hat den neuen Sportrollstuhl von inorsys getestet.

 

Werner Rieger:

„Der neue Sportrollstuhl von inorsys zeichnet sich durch einehohe Laufruhe und Dynamik aus. Der Rahmen aus hochfestem Aluminium in Kombination mit hochwertigen Komponenten bietet Profiqualität für kleines Geld. Gegenüber dem Vorgängermodell, das schon im Wettkampfeinsatz zu überzeugen wusste, konnte die Qualität noch einmal deutlich gesteigert werden. Immer wenn auf die absolute Individualität des Sportgerätes verzichtet werden kann, ist dieser Sportrollstuhl eine gute Wahl für Einsteiger und ambitionierte Sportler.“

 

Andreas Escher:

Abschließende Frage: Wo und wie sehen Sie die Zukunft von Menschen mit Behinderung im Sport? Und damit auch zusammenhängend im Punkt alltägliche Mobilität -und was bedeutet dies konkret für Ihr Unternehmen?

 

Knut Erpenbach:

Im Zuge der Inklusion wird sich die Infrastruktur an Schulen (und die dazugehörige Logistik) weiterentwickeln und neue Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung schaffen, Sport zu treiben. Es wird mehr behindertengerechte Sporthallen geben, wovon der gesamte Behindertensport profitieren wird. Zudem werden aus meiner Sicht inklusive Teamsportarten – wie Rollstuhl-Basketball, -Handball, -Hockey, Rugby, etc. - boomen. Und wenn wir in diesem Kontext einfach von Sport sprechen, weil das Kollektiv als Ganzes zählt und die individuellen Fähigkeiten einen gleichberechtigten Beitrag für den gemeinsamen sportlichen Erfolg darstellen, ist die Inklusion wahrlich gelungen. Oben beschriebene Entwicklung zu Grunde gelegt, ist das Thema Sportrollstühle für Einsteiger bei der inorsys langfristig von strategischer Bedeutung. Die inorsys GmbH wird daher diesen Bereich konsequent ausbauen und ihre Produkte auch weiterhin zu attraktiven Konditionen am Markt anbieten.

 

Andreas Escher:

Herr Erpenbach, vielen Dank für das interessante Gespräch.

Rollt. Das Magazin für Rollstuhlbasketball. / Ausgabe 9/2015

Klasse für die Masse

 

Im Landkreis Esslingen, besser gesagt in Nürtingen, macht sich ein mit Leidenschaft agierender 5-Mann-Betrieb auf den Weg, den Basketballrollstuhl-Markt durcheinanderzuwirbeln. Dabei fegen die Neckarstädter, um den rührigen Geschäftsführer Knut Erpenbach, nicht wie ein Orkan durch die Rollibasketball-Szene, sondern vielmehr mit Bescheidenheit, einem gesunden Selbstvertrauen und einer nachhaltigen Philosophie.

 

Während sich die Manager-Kaste in vielen Hochglanzbroschüren das Wort „Nachhaltigkeit“ schon inflationär um die Ohren haut, bekommt das Wort, das eigentlich aus der Forstwirtschaft stammt, in Zusammenhang mit der Firma inorsys und dessen Chef einen ganz anderen Zungenschlag. Anders deshalb, weil das Thema Nachhaltigkeit in Schwaben gelebt wird. „Rollstuhlbasketball bedeutet für uns ein Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe. Wir wollen, dass jeder Rollstuhlbasketball spielen kann. Sich jeder eine Rollstuhl leisten kann“, so der 49-jährige Geschäftsführer. Aussagen, die sich auch an Zahlen festmachen lassen. So kostet der Fastbreaker aus Nürtingen aktuell um die 1.800 €, wenn er vom Spieler über seinen Verein bezogen wird. Ein Preis, der seinesgleichen sucht. Muss der potenzielle Kunde doch für ein etabliertes Model zwischen 5.000 und 8.000 € an den Händler überweisen, da sich diese Stühle meist an den Bedürfnisse der Spitzensportler orientieren. Der Preis, besser gesagt das Preis-Leistungsverhältnis ist es auch, der die Sportgeräte für Einsteiger interessant und somit den Sport einem breiten Publikum zugänglich macht. Ein Brückenschlag in den Rollstuhlbasketball-Sport, der auch der Inklusion den Weg ebnet. Ein Thema, das für den Firmenbesitzer auch eine strategische Bedeutung besitzt. So unterstützt die inorsys GmbH das von der Sportregion Stuttgart und dem Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband  (WBRS) initiierte Projekt HANDICAP MACHT SCHULE mit Sportrollstühlen. Eine Aktion, die hoffentlich die eine oder andere Rollstuhlbasketball-Arbeitsgemeinschaften an Bildungseinrichtungen in Stuttgart nach sich ziehen wird. 50 Schulen besuchten die Macher inzwischen, die nach der Durchführung vor allem eines feststellten: ein ganz anderes Verhalten und eine andere Wahrnehmung gegenüber behinderten Mitmenschen.

Die Produktphilosophie inorys‘ basiert auf der Vermittlung von Lebensfreude sowie der bestmöglichen Kombination aus Preis und Leistung. Ein Preis, den sich nahezu jeder leisten kann, um den Einstieg in die dynamische Sportart zu finden. Dieser erste Schritt ist dem Volkswagen im Rollstuhlbasketball mit der Präsenz auf dem Junioren-Länderpokal in Stuttgart sowie der Unterstützung des Projekts HANDICAP MACHT SCHULE schon gelungen. Auch greifen etliche Spieler auf den Fastbreaker zurück, um dem orangenen Leder im Ligabetrieb hinterherzujagen. Die ersten Resultat stimmen Geschäftsführer Knut Erpenbach optimistisch, will er doch den „Markt durchdringen“ und ein „gutes Sportgerät“ vertreiben, das „Menschen verbindet“ und „vor Ort eingestellt und vermessen“ wird. Auch im Vertrieb baut der Schwabe auf die notwendige Expertise. So wurde extra der ehemalige Bundesligaspieler Werner Hinz eingestellt, um den Kunden die bestmögliche Beratung zu ermöglichen, schließlich weiß Vertriebsmann Hinz, aufgrund seines eigen Handicaps und seiner Verbundenheit zum Basketball, wovon er spricht. All diese authentischen Feinheiten lassen den Schluss zu, dass die Vision Erpenbachs, noch mehr Menschen den Rollstuhlbasketball-Sport mit dem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis zu ermöglichen, nach und nach Realität wird. Ein schönes Szenario – insbesondere für den Rolli-Basketball.

Text: Martin Schenk

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